YouLyric
Sign in
Sign up for free
Die Töne
Share
Baum
What's this song about?
Generate meaning
1
Freundinnen der flüchten Horen seid ihr
2
Töne doch vor allem, geheim im Bunde
3
Steht ihr, und das SChönste, die Seele nach dem
4
Traurigen Tode
5
Lassen jene Genien zurück in eurer
6
Sanften unvergänglichen Macht und Schöne,
7
Ja ihr weckt sie immer zu neuem Leben
8
Selbst aus dem Grab' auf.
9
Meine Kindheit schlieíŸt mir im Flötenklange
10
Ihre Rosenwelt und den tiefen Kelch auf,
11
Dessen Duft einst, wie der Gedank' im Herzen,
12
Lange geschlummert.
13
Wie vermöcht' ich jenen Gesang, die Stime
14
Ihrer heiíŸen Sehnsucht, der ersten Liebe
15
Klagelaut, und all' das unsäglich Zarte
16
Noch zu ertragen.
17
Wenn's einmal in rauschenden Melodien
18
Freudejauchzend, ach aus so ganz verlornen
19
Blumentagen, wieder zum Herzen kehrte,
20
Wo es gestorben.
21
Das, o Töne, wie ich auch oft es fühlte,
22
Das ertrug' ich nicht. Denn der Freud' und Jugend
23
Schwand mir so viel, daíŸ die Erinn'rung nicht, nur
24
Lethe mich tröstet.
25
Eines aber lieb' ich, wenn meiner Leiden
26
Und Verluste schmerzlicher Seufzerlaut und
27
All' mein Weh, gleich Aeolus' Luften, leise
28
Mir in des Herzens
29
Düstre tiefzerfallne Ruine spielet:
30
Denn mir ist, als kämen die Geister meiner
31
Lieben schon von jenseis zurück in solchen
32
Sel'gen Akkorden.
8 heftige Blitzeinschläge⚡️
264 views
1 meanings
Go Pro
Unlimited meanings · Priority generation
Upgrade