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Ruf In Den Wind
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Equilibrium
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1
Ich bin der Wind,
2
Der die Gipfel erklimmt,
3
In der Hцhe sie streife,
4
Die Blicke begleite.
5
Ich bin der Wind,
6
Der I'm Wipfel erklingt,
7
Dessen rauschendes Treiben,
8
Die Blдtter begleiten.
9
Ich bin der Wind,
10
Der die Wellen ersinnt,
11
Lass die Meere sich tÑŒrmen,
12
Die Brandungen erzÑŒrnen.
13
Ich bin der Wind,
14
Der die Schranken bezwingt,
15
Lass die Lдnder so grenzenlos sein.
16
Ich bin der Hauch,
17
Der durchstreift da dein Haus,
18
Wenn die Lichter vergehen,
19
Die Kerzen verwehen.
20
Ich bin die Bries',
21
Die da streift durch die Wies',
22
Wenn die Nebel sich lichten,
23
Die Wolken verdichten.,
24
Ich bin die Bцh,
25
Die die Segel erfÑŒllt,
26
Lass die Balken sich biegen,
27
Die Wogen bekriegen.
28
Ich bin der Sturm,
29
Hab die Sinne verlor',
30
In rastlos WÑŒterei.
31
Sag wo ich bin,
32
Sag was ich sah,
33
Sag mir den Sinn,
34
Sag was ich tat.
35
Wenn eure Namen klingen,
36
Dann hцrt ihr mich.
37
Wenn eure Fahnen wehen,
38
Dann seht ihr mich.
39
Und wollt ihr mich verfluchen,
40
So gebt nur acht,
41
Es mag euch selbst heimsuchen,
42
Des Spruches Macht.
43
Sieh was ich sah,
44
Sieh was ich war,
45
FÑŒhl was ich bin,
46
FÑŒhl was ich 'sinn,
47
Hцr was ich sag,
48
Hцr was ich rat,
49
Sieh was ich bin,
50
Sieh in den Wind.
51
Sei was ich bin:
52
Sei wie der Wind!
Ruf in den Wind
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